?I for kids?-Kurs für Grundschulkinder an der Hainschule

?ber vier jeweils zweistündige Einheiten gestalteten elf Zweit- und Drittkl?ssler in der Zeit vom 8. bis 29.?November 2010 eigene Poster am Computer. Der Kurs mit dem Namen ?I4kids? wurde vom F?rderverein der Hainschule in Kooperation mit der Universit?t Bamberg, Fakult?t Wirtschaftsinformatik und Angewandte Informatik, angeboten und von Prof.?Dr.?Ute Schmid, Inhaberin der Professur für Angewandte Informatik insb. Kognitive Systeme, und Diplom-Kulturp?dagogin Sanne Grabisch im Computerraum der Hainschule umgesetzt. 

An der Universit?t Bamberg wurden von beiden schon mehrfach erfolgreich zwei- und dreistündige Workshops zur Postergestaltung am Computer mit Vor- und Grundschülern durchgeführt. Das auf vier Einheiten ausgebaute Konzept wurden nun erstmals au?erhalb der Universit?t mit einer Gruppe von vier M?dchen und sieben Jungs erprobt. Nach seiner Evaluation wurde der Kurs 2012 erneut an der Hainschule umgesetzt.

mehr über den Kurs

Spotlight auf Aspekte des Kurses

Ein ?berblick. Für ihre Poster haben die Kinder selbst digitale Fotos gemacht, Bilder in ihr Arbeitsverzeichnis kopiert und von dort in das Vektorgraphikprogramm ?Inkscape? geladen. Anschlie?end haben sie das Poster verziert. Die Kinder haben so spielerisch den Computer besser kennen- und verstehen gelernt und erste Grundlagen in Sachen Medienkompetenz entwickelt.

Die Kinder fotografieren mit einer Digitalkamera. Dabei besprechen wir, was das eigentlich ist – digital – und wie man sich ein aus Pixeln – einzelnen Bildpunkten – zusammengesetztes Bild vorstellen kann.

Das Dateisystem. Die Fotos werden in ein für alle Kinder zug?ngliches Verzeichnis kopiert. Dort legt sich jedes Kind einen Ordner an. Jedes Kind sucht sich Fotos aus, die es auf seinem Poster verwenden will, und kopiert diese in seinen Ordner.

Einfügen der Fotos auf das digitale ?Blatt“. Wir legen die Gr??e unseres Posters auf Din-A-3 fest und speichern die Datei ab. Dann erkl?ren wir den Unterschied zwischen Zoomen und Bildgr??e – anschaulich demonstriert durch Heran- und Wegzoomen der Arbeitsfl?che. Zoomen ver?ndert nicht die Bildgr??e!

Bilder aus dem Internet. Wir suchen im Internet nach weiteren Bilder für das Poster. Achtung: Man darf nicht einfach so Bilder kopieren und benutzen, das w?re Diebstahl! Im Internet gibt es neben den vielen urheberrechtlich geschützten Bildern auch Bilder, die zur freien Verfügung bereitgestellt sind. Auch eine Suchmaschine wie Google ist in ihren ?Erweiterten Einstellungen? so einstellbar, dass bei der Bildersuche nur die Bilder angezeigt werden, die “zur Wiederverwendung gekennzeichnet”, also frei nutzbar sind.

Malen und Gestalten am Computer. Die Kindern erkl?ren uns die benutzten Mal- und Gestaltungswerkzeuge des Programmes und führen diese am Lehrercomputer – über dem Beamer für alle sichtbar – vor: Wie benutzt man den Kalligraphiestift, wie erstellt man Sterne und wie sucht man passende Farben aus?

Noch mehr Formen. Die Kinder entdecken weitere Mal- und Gestaltungswerkzeuge, die sie gleich selbstst?ndig ausprobierten. So finden sich auf den fertigen Postern Sterne und Spiralen in allen Farben und Gr??en, mit der Spraydose aufgesprühte Elemente, Rechtecke, Kreise, Polygone, 3D-Boxen und farbig ausgefüllte Fl?chen. Einige Kinder haben mit dem Kalligrafiestift geschrieben, andere haben hierfür die Tastatur benutzt.

Digital versus analog? Ein Poster am Computer zu gestalten ist anders, als es aus Papier zu machen: W?hrend sich Linien auf dem Papier nur mit Mühe entfernen und gar nicht verschieben lassen k?nnen, kann mit ?Inkscape? jedes Element gel?scht, verschoben, verzerrt, gedreht etc. werden.

Und wenn das ?Blatt“ voll ist? Da viele Kinder ihre Fotos und Bilder so auf dem digitalen Blatt arrangiert haben, dass diese die Fl?che ausfüllen, gestalten sie nun über die Grenzen des ?Blattes“ hinweg. Gemeinsam mit den Kindern sorgen wir dafür, dass alle Objekte zusammen so klein skaliert werden, dass sie wieder passten.

Und hat es Spa? gemacht? Fast alle Kinder sind sehr zufrieden mit dem Kurs, nur das oft lange Warten auf Hilfe haben die meisten bl?d gefunden. Wir wollen den Kindern dafür danken, dass sie einander oft gegenseitig am Computer geholfen haben. Uns und auch den Kindern hat der Kurs sehr viel Spa? gemacht.


Wir danken den V?tern Uwe Konerding und Wolfgang Geiling sowie Oliver Timper von der Mittagsbetreuung, die uns gelegentlich bei der Betreuung unterstützten. Ebenso danken wir Frau Nunner und Herrn Frank für die tatkr?ftige Unterstützung bei der Vorbereitung des Computerraumes.